„Webkings“ ergänzt im  5. und 6. Schuljahr das Fach Medien und Informatik um Aspekte der medienbezogenen Selbst und Sozialkompetenz. Externe Fachpersonen beraten mit den Kinder und Bezug auf deren Lebenswelt die Implikationen ihres Medienverhaltens. Es geht um Empathie im Chat, um gesundheitliche Folgen des Medienkonsums sowie die Frage, warum Datenschutz die Kinder schon betrifft. 

gl2_15_info_20  2 Lektionen standard – nach Bedarf erweiterbar

gl2_15_info_20  Vertiefungslektion geschlechtergetrennt

gl2_16_plus_20  Arbeitshilfen für die Nachbereitung

gl2_16_plus_20  Give-away für Kinder

gl2_16_plus_20  Optional: Wissenstest mit Medienpass

gl2_16_plus_20  Alternative Schwerpunkte: „Fit zum Chatten“ oder „P wie Porno

Ausgangslage und Auftrag

Das Präventionsprogramm „Webkings“ ist die ideale Ergänzung für den Medienunterricht nach Lehrplan 21 Zyklus 2. Im Fokus steht das Medienhandeln in der Freizeit soweit es in den Folgen den Schulbetrieb und die Gesundheit der Kinder betrifft. Anhand der Begriffe „Fairness im Chat“, „Suchtfrei Online“ sowie „Persönliche Handhabung von Cyber-Risiken und Datenschutzanliegen“ werden medienbezogene Selbst- und Sozialkompetenzen angesprochen. So geht es eher um das konkrete Handeln nach dem Unterricht: „Wie nutze ich meinen Tik Tok-Account heute um 16:00 Uhr? Wie geht denn Empathie im Chat? Auf Snapchat? Warum sollte ich einen anderen Browser nutzen?“

Durch die Arbeit mit externen Fachkräften ist garantiert, dass auch über die aktuellsten Anwendungen, Herausforderungen und Vorfälle gesprochen wird. Mit Externen können auch Themen und Vorfälle angesprochen werden, die der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer eben lieber nicht offenbart werden. Beispielsweise ist es möglich, über den tabuisierten Kontakt mit Fremden zu sprechen.

 

Ziele

Im 5. und 6. Schuljahr steht die Befähigung zu einem bewussteren, selbstverantworteten und fairen Umgang mit digitalen Medien im Vordergrund. Die Kinder werden auch für die gesundheitlichen Auswirkungen ihres Medienhandelns sensibilisiert. Anhand aktuellster Beispiele aus der Lebenswelt der Kinder werden Zusammenhängen zwischen Online-Handlungen und Offline-Konsequenzen aufgezeigt. Ein Schwerpunkt liegt bei der Moralbildung.

  • Die Kinder sind altersadäquat über Themen wie Bullying, Medienabhängigkeit, Cybergrooming und Datenschutz aufgeklärt.
  • Die Kinder wissen über die Offline-Folgen ihres Online-Handelns Bescheid.
  • Die Kinder haben unterschiedliche Situationen reflektiert und können grundlegende Verhaltensregeln auf diese übertragen.
  • Die Kinder sind für eine sicherere und faire Mediennutzung begeistert.
  • Die Kinder kennen Personen und Fachorganisation in der Nähe, an die sie sich mit Fragen wenden können. Sie wissen, bei wem sie sich Hilfe holen können.

Methoden

Im Standard wird mit jeder Klasse über zwei Lektionen gearbeitet. In der ersten Lektion wird an der Wandtafel und per Videoprojektion anhand konkreter Beispiele aufgezeigt, wie es zu Schwierigkeiten kommen kann und wie diese verhindert oder überwunden werden können.

In der zweiten Lektion wird in geschlechtergetrennten Gruppen das Gehörte vertieft. Die Kinder können ihre eigenen Geschichten einbringen und sich von fachkundigen Trainern beraten lassen.

 

Service – Varianten

  • geringer Aufwand für Schule
  • stundenplankompatibel
  • weitere Lektionen mit Tablet- oder Smartphone-Einsatz möglich

Oganisatorisches

zischtig.ch kann diesen Unterricht ohne PC-Raum, Schul-Tablets oder andere Infrastruktur-Vorgaben durchführen. Ein Klassenzimmer und ein Gruppenraum reichen.

Für eine Offerte wenden Sie sich an die Mitarbeitenden von zischtig.ch.

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