In geschlechtergetrennten Gruppen wird mit Rücksicht auf Erfahrungen und Entwicklung an einer Policy für einen angepassten und sicheren Umgang mit Pornographie und erotischen Botschaften gearbeitet. Ethische und genderspezifische Fragestellungen werden webgestützt diskutiert und bearbeitet. (Angebot besteht seit 2011)

 

gl2_15_info_20  Standard: 3 bis 4 Lektionen – erweiterbar

gl2_15_info_20  Integration in Projektwochen möglich

gl2_16_plus_20  Geschlechtergetrennt

 

Ausgangslage

Jugendliche werden mit pornographischen Inhalten konfrontiert. Ab dem 5. Schuljahr gehen auch die meisten der Jugendlichen aktiv auf entsprechende Angebote im Netz. Die Verfügbarkeit hat sich mit den Smartphones erhöht. Nicht immer ist die Konfrontation mit Pornographie angenehm. Und was letztendlich mit schöner Erotik und Lust zu tun hat wird heute von der Erwachsenenwelt vor allem mit gesetzlichen Grenzen und Gefahren in Verbindung gebracht. Es bedarf einer unaufgeregten, sachlichen Aufklärung, selbst zum Thema Sexting.

 

Ziele

  • Die Jugendlichen sind über Geschichte, Hintergründe und Rahmenbedingungen aufgeklärt.
  • Die Jugendlichen finden eine Sprache für das „Unaussprechliche“.
  • Die Jugendlichen entwickeln ein eigenes Urteilsvermögen und erlangen dadurch eine gewisse Entlastung.
  • Die Jugendlichen sind mit den Meinungen des je anderen Geschlechts konfrontiert.
  • Die Jugendlichen wissen um Grenzen und Probleme.
  • Die Jugendlichen wissen, wie und wo sie Probleme ansprechen können.
  • Nach Absprache: Umgang mit Sexting, Safersexting

 

Methode

Im Rahmen einer ersten Exploration wird der Wissens- und Entwicklungsstand der Klasse erhoben. Unter Berücksichtigung desselben werden in nach Geschlecht getrennten Gruppen Hintergrundwissen vermittelt und Erfahrungen der Jugendlichen bearbeitet. Dies findet vorzugsweise in Einzel- und Gruppenarbeiten statt. Zudem: Im Rahmen von anonymisierten Aussagen können sich die Geschlechtergruppen austauschen. Während des gesamten Unterrichts werden keine pornographischen Bilder oder Filme gezeigt.

 

Service – Varianten

  • Für die Lehrkräfte entsteht kein Vorbereitungsaufwand
  • In Aufklärungsunterricht integrierbar
  • Als Teil einer Intervention denkbar
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