Minigames können ohne Geld einfach heruntergeladen werden. Das ist mit ein Grund weshalb die Games so beliebt sind. Eltern wissen natürlich: Gratis gibt es nichts. Doch wie wird dann Geld gemacht? Eine erste Erklärung.

Spiele wie BrawlStars, Subwaysurf oder die Clash of Clans können von Kindern einfach „gratis“ heruntergeladen werden. Das macht solche Spiele so attraktiv. Die Schwelle ist niedrig, sich solche Spiele herunterzuladen und die Kinder haben viel Freude damit. Und doch ist dieses Konzept rentabel für die Die Anbieter-Firmen dieser Free-to-play-Spiele. Doch wie funktioniert das?

In-App-Käufe häufiger als gedacht.

Im Video zeigen wir, wie einfach es ist, In-App-Käufe zu tätigen. In allen Spielen sind die Shops schnell zu erreichen. Im Beispiel BrawlStars sieht man auch, wie clever die Angebote gestaltet sind: Für 5 Franken kriegt man 80 Juwelen! Wenn das kein tolles Angebot ist. Logisch, dass Kinder Lust haben, solche Schätze zu erwerben. An Guthaben zu kommen, ist in der Regel auch nicht so schwierig. Oft lassen sich genervte Eltern erweichen. Vielleicht haben auch das Gotti oder „der Ex“ erbarmen und lassen einen iTunes- oder Playstore-Gutschein springen. Aber: Prepaidkarten lassen sich auch bei den Grossverteilern an der Kasse kaufen. Erfahrungsgemäss geben mehr Kinder Geld aus, als von Erwachsenen erwartet wird.

Online-Geld einteilen ist nicht einfach

Das fiese an den „Juwelen“ auf Brawlstars: Schnell haben wir vergessen, was diese 80 Juwelen gekostet haben. Und kommt ein Angebot für eine Überraschungsbox, „nur 60 Juwelen!“ So hat ein Kind keine Ahnung mehr, was es ausgibt. Wohlgemerkt für eine Box, die allenfalls keinen bedeutsamen Inhalt hat. 4.- für Nichts? Diese Rechnung wird in der Regel nicht gemacht.

„Sofort kaufen! Angebot läuft aus!“

Die Anbieter dieser Spiele setzen auch unschöne Methoden des Drängens ein. So gibt es immer wieder Ereignisse, die bald ablaufen. Und schnell muss mal eine neue Ausrüstung erworben werden, um an diesem Ereignis teilnehmen zu können. Zudem sind immer wieder befristete Angebote anzutreffen. Bei Kindern kann dies Stress auslösen. Um nichts zu verpassen werden, unnötige Käufe getätigt.

Glücksspiel?

Insbesondere die Überraschungsboxen, auch „Lootboxen“ genannt, sind als Elemente des Glücksspiels bezeichnet. Die Elektronikbranche behauptet, man sei frei, diese Boxen nicht zu kaufen. Jedoch: Wer weiss, wie Kinder funktionieren, kann sich vorstellen, dass sie mit solchen Mechanismen überfordert sind. Darum braucht es Eltern, die diese Thematik mit Kindern erörtern.

Folge 1 Verpasst: Hier.

(Diese Videobeiträge sind von Praktikanten und Praktikantinnen bei zischtig.ch erarbeitet.)

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