Räume und Zeiten ohne digitale Medien

Schon lange ist klar, ein PC gehört nicht ins Kinderzimmer. Und: mobile Geräte auch nicht einfach so! Vor allem müssen die Kinder lernen, während dem Essen und nachts ohne Mobilgerät auszukommen! Als Eltern von Primarschülern müssen wir dafür sorgen, dass dies eingehalten wird. Es kann helfen, wenn wir entsprechende Orte für die Aufbewahrung der Handys und iPods schaffen. In vielen Haushalten haben sich inzwischen die von zischtig.ch seit 2012 empfohlenen „Handy-Horte“ oder einfach „Handy-Kistchen“ bewährt.

Bild zum Text.

24 Stunden WLAN?

Auf keinen Fall! Neben allen gesundheitlichen Bedenken hat sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, den heimischen WLAN-Zugang zu kontrollieren. In vielen Routern können Sie heute auch definieren, wann welches Gerät online darf … und wann eben nicht. Auch wenn es an dieser Stelle etwas technisch und vielleicht gar kompliziert wird, so ist die Prüfung der Möglichkeiten meines Routers sinnvoll. Vielleicht hilft mir ja auch jemand beim Einrichten? Und wenn es zu kompliziert ist: Auf den WLAN-Geräten von Apple lässt sich alles mittels eines Assistenten relativ einfach einstellen:

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Mobiles Internet kann man auch bei Abos unterbinden

Und letztendlich ist zu prüfen, ob auf allen Geräten alle Dienste unbeschränkt verfügbar sein müssen. Als Eltern können wir gegen permanentes Chatten und Gamen antreten, in dem wir vermeiden, dass auf allen Geräten unbeschränkt Internetzugang verfügbar ist. Selbst bei den Mobilfunkt-Anbietern kann ich veranlassen, dass auf ein x-beliebiges Abo kein Internet zur Verfügung gestellt wird. Wir glauben: In diesem Alter können Sie mit dem Mix der Möglichkeiten viel Einfluss nehmen.

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